Frauen Preise und Förderungen

Journalistinnenpreis die "MedienLÖWIN"
Im Rahmen des 8. Österreichischen Journalistinnenkongresses wurde erstmals 2006 der Journalistinnenpreis die "MedienLÖWIN" für engagierte, mutige und frauenfördernde Berichterstattung (publiziert 2005 im Bereich Print) vergeben. Im nächsten Jahr wird die "MedienLÖWIN" neben Print auch Beiträge in elektronischen Medien zur Jurierung einladen, die Ausschreibung erfolgt unter www.medienfrauen.net . Die für Frauen wichtige Signalwirkung dieses Preises soll Kontinuität haben und der Anerkennung mutiger und engagierter Berichterstattung für Anliegen, die speziell Frauen betreffen, soll damit in Zukunft größere Beachtung geschenkt werden.

www.medienfrauen.net
Ansprechpartner: jk@die-schwarz.at

Leonardo - TechWoman-of-the-Year
Der Leonardo für die TechWoman-of-the-Year wurde 2004 erstmals aus der Taufe gehoben. Vorrangig geht es darum Frauen der Technik ins Rampenlicht zu holen und damit Vorbilder für Mädchen in der berufsentscheideneden Phase zu schaffen. Der Preis wird im Rahmen der Automatisierungsmesse "Smart Automation" jedes zweite Jahr verliehen. Die Frauen werden von Ihrem Umfeld nominiert und danach von einer aus der Wissenschaft, Industrie und Medien besetzten Jury bewertet.

www.leonardoaward.at
Festo GesmbH
Linzer Strasse 227
1140 Wien

01/910 75 114
01/910 75 314

Ansprechpartner: Katharina Böcskör, MAS, MSc.
katharina.boecskoer@festo.at

Charlotte Bühler-Programm
Dieses Programm ist eine gezielte Förderungsaktion für zukünftige österreichische Hochschullehrerinnen. Hochqualifizierte Wissenschafterinnen aller Fachdisziplinen sollen in der Endphase ihrer Habilitation unterstützt werden. Das Programm führt der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) durch. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Doktorat, internationale wissenschaftliche Publikationen, die Realisierbarkeit der Habilitation im Zeitrahmen der Förderdauer (12-24 Monate), noch nicht vollendetes 41. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Antragstellung, Kindererziehungszeiten werden berücksichtigt. Die Förderung erfolgt in einer Höhe von 43.280.- Euro brutto pro Jahr. Es wird vom Kuratorium des FWF auf Grundlage einer internationalen Begutachtung vergeben.

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
Weyringergasse 35, 1040 Wien
www.fwf.ac.at/de/projects/buehler.html

Frauen in der Umwelttechnik
Der ÖGUT-Umweltpreis der Kategorie „Frauen in der Umwelttechnik“ würdigt Frauen, die im Bereich Umweltforschung und Technologieentwicklung, also in einer überwiegend von Männern dominierten Branche, herausragende Leistungen vollbracht haben.
Der Preis wird seit 2001 von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) vergeben und vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gesponsert. Damit zeigt sich das besondere Interesse an einer Stärkung und Sichtbarmachung von erfolgreichen Frauen in der Umwelttechnik. Mit 5.000 Euro ist es der bestdotierte Preis im Rahmen der ÖGUT Umweltpreise.

ÖGUT
DI Inge Schrattenecker
Hollandstraße 10/46, 1020 Wien
Tel.: 01/315 63 93-12, Fax: 01/ 315 63 93-22
office@oegut.at
www.oegut.at

frauen.kunst.preis
Der Preis wird seit 2002 jährlich in den Sparten Bildende/Darstellende Kunst, Musik und Literatur für herausragende Leistungen vergeben.
Er wurde von der ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dr.in Gertrude Brinek initiiert und wird aus privaten SponsorInnengeldern finanziert. Überreicht wird der frauen.kunst.preis von der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Parlament.
Er ist mit insgesamt 6.000,– Euro dotiert.

Projektbüro frauen.kunst.preis
Abg.z.NR Dr.in Gertrude Brinek
Schenkenstrasse 8,1017 Wien/Parlament
Tel: 01/40110 DW 4693, Fax: 01/40110 DW 4685
christine.skribany@parlinkom.gv.at

Gabriele Possanner-Staatspreis und Gabriele Possanner-Förderpreise
Die Preise werden alle zwei Jahre von der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur vergeben. Sie wurden 1997 in Gedenken an Gabriele Possanner eingerichtet. Ihr wurde 100 Jahre davor, 1897, als erster Frau ein akademischer Grad durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen. Dafür musste Gabriele Possanner alle „schweren Prüfungen“, die sie bereits zur Erlangung des Doktorates der Medizin an der Universität Zürich abgelegt hatte, an der Universität Wien wiederholen. Gabriele Possanner war Zeit ihres Lebens Pionierin und Vorkämpferin für die berufliche Chancengleichheit von Frauen.
Der Staatspreis in der Höhe von 7.300,– Euro wird vergeben zur Auszeichnung von Personen aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie fördern.
Die Förderpreise in der Höhe von jeweils 1.900,– Euro werden vergeben zur Auszeichnung wissenschaftlicher Einzelleistungen, die zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie beitragen.

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Dr.in Roberta Schaller-Steidl
Abteilung VII/9d
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Tel: 01/53120/5752
roberta.schaller-steidl@bmbwk.gv.at www.bmbwk.gv.at/forschung/frauen/foerderung/poss.xml

Hertha Firnberg Programm
Hervorragend qualifizierte Universitätsabsolventinnen (Post Doc) aller Fachdisziplinen erhalten am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn bzw. beim Wiedereinstieg nach der Mutterschaftskarenzzeit für drei Jahre größtmögliche Unterstützung bei der Durchführung ihrer Forschungsarbeiten.
Ziel ist es, die wissenschaftlichen Karrierechancen von Frauen zu erhöhen. 70 Stellen wurden seit 1998 vergeben (eigentlich 73; 3 wurden zurückgelegt). Letzte Vergabe am 29. 6. 2004. Für die Durchführung des Programms ist der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) zuständig, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK). Voraussetzungen: abgeschlossenes Doktorat, internationale wissenschaftliche Publikationen, noch nicht vollendetes 41. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Antragstellung, Kindererziehungszeiten werden berücksichtigt. Vergeben werden für 36 Monate 57.070 EUR pro Jahr, davon 49.070 EUR Personalkosten. 8.000 EUR stehen pro Jahr zur freien Verwendung für forschungsbezogene Zwecke zur Verfügung.

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
Weyringergasse 35, 1040 Wien
www.fwf.ac.at/de/projects/firnberg.html

Wiener Frauenpreis
2002 wurde dieser Preis initiiert, der jährlich von der Frauenstadträtin im Wiener Rathaus vergeben wird. Er soll Leistungen von Frauen für Frauen auf verschiedenen Gebieten würdigen. Die Stadträtin will mit dem Frauenpreis ganz bewusst politisches und gesellschaftliches Engagement hervorheben. „Mit dem Wiener Frauenpreis rücke ich Frauen ins Rampenlicht, die sich überdurchschnittlich für Frauenanliegen und Frauenförderung einsetzen“, so Frauenstadträtin Mag.a Sonja Wehsely. Der Preis wird im Rahmen der Aktion der Wiener Frauenabteilung MA 57 „Frauen sichtbar machen“ vergeben. Er ist mit 3000 Euro dotiert und wird in Form einer Bronze-Skulptur übergeben.

Wiener Stadträtin für Frauenfragen
Mag.a Sonja Wehsely
Rathaus, 1082 Wien
Mag.a Doris Becker, Tel. 01/4000/81840
bes@gif.magwien.gv.at

Maria Schaumayer-Stiftung
1992 von der ehemaligen Nationalbankpräsidentin Dkfm. Dr.in Maria Schaumayer gegründet. Ziel der Stiftung ist es, Karrieren von Frauen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu fördern. Dies erfolgt ideell wie materiell. Zweimal im Jahr können fertige sehr gute wissenschaftliche Arbeiten bei der Stiftung eingereicht werden (15. April/15. Oktober).

Dr.in Maria Schaumayer Stiftung
Stubenbastei 12/14, 1010 Wien
Tel: 01/1/513 48 00, Fax: 01/513 48 00-23
clubalpha@alpha.vienna.at
members.vienna.at/alpha/Schaumayer.html

Marianne.von.Willemer.04 – Frauen.Netzkunstpreis
Netzkunstpreis für Frauen. Eine Initiative des Frauenausschusses des Linzer Gemeinderates und des Linzer Frauenbüros in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Center und dem ORF. Der Preis ist mit Euro 3.600.- dotiert. Das Internet ist das Medium dieses Preises. Einreichen können in Österreich lebende Frauen, die das Medium Internet gestaltend, experimentell und künstlerisch nutzen. Es können Einzelpersonen und Gruppen teilnehmen. Marianne von Willemer (1784 - 1860) hat eine große Anzahl von Gedichten verfasst, sie war eine "Ghostwriterin Goethes", doch sie selbst ist als Lyrikerin weitgehend unbekannt geblieben. Dieser Preis will neben der Würdigung und Förderung von Netz-Künstlerinnen einen direkten Anreiz schaffen, sich mit „Neuen Medien“ im Sinne der aktiven Gestaltung näher zu befassen.

www.linz.at/willemerpreis.asp